Penter-Blindenleitsystem aus gebranntem Ton

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• Farblich passend zum keramischen Flächenbelag
• Wartungsfrei und beständig gegen alle Umwelteinflüsse
• Fertigung nach Kundenwunsch

Hannover, Oktober 2016 (PRG) – Als einer der ersten in Deutsch-land bietet Wienerberger ein keramisches Blindenleitsystem an – ein weiteres Ergänzungsprodukt zum Penter-Pflasterklinker-programm. Präsentiert zur BAU 2017, wird damit das Messemot-to „Planen, Bauen, Wohnen für alle“ in besonderer Weise thema-tisch untersetzt. Produziert werden die Platten in der brandenbur-gischen Manufaktur des Werkstandortes Buchwäldchen.

Farbige Varianten – als Ergänzung oder Kontrast

Vorteil für Planer und Investoren: Das Leitsystem kann farbig an das Belagmaterial angepasst oder als Kontrast in anderen Farbtö-nen entwickelt werden. Diese Systemergänzung zum Penter-Programm mit über 50 Sorten an Pflasterklinkern bietet neue Mög-lichkeiten, auf Kundenwünsche einzugehen. Auch, wenn nur klei-ne Mengen gefragt sind.

Keramische Leitklinker punkten darüber hinaus mit allen Vorzügen gebrannten Tons: Langlebigkeit, Farbechtheit, Rutsch- und Tritt-festigkeit, Beständigkeit gegen Witterungs- sowie Umwelteinflüs-se wie Schmutz oder chemische Belastungen.

Oberflächen mit Rippen und Noppen

Taktile Blindenleitsysteme auf Bahnhöfen und Flugplätzen, an Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) oder in öffentlichen Gebäuden gibt es seit knapp 30 Jahren. Bislang wurden diese Leitsysteme, vorgeschrieben durch die DIN 32984, für den Außenbereich vorrangig aus Beton angeboten.

Diese Leitsysteme leisten Blinden und Sehbehinderten Hilfestel-lung bei der Orientierung im Alltag. Mit Hilfe eines Pendel- oder Blindenleitstockes und mit ihren Füßen ertasten sie strukturierte Oberflächen, zum Beispiel in Form von Rippen oder Noppen. Rip-pen erzeugen Leitstreifensysteme, führen und orientieren damit beispielsweise auf Bahnhöfen zum Ausgang. Noppen sorgen für Aufmerksamkeitsfelder, wenn es um einen Richtungswechsel, Ein-stiegszonen an Haltestellen oder um die Warnung vor Hindernis-sen geht.

Mit Know-how und Erfahrung

Die Fertigung der keramischen Blindenleitklinker erfolgt mit ei-nem beträchtlichen Manufaktur- und damit Handarbeitsaufwand. Bei der Noppen-Variante werden die Leitklinker konventionell per Hand in einer Gipsform geformt – Stück für Stück. Die Klin-ker mit Rippen werden mit Hilfe einer kleinen Manufakturpresse produziert. Ein spezielles Mundstück erzeugt das Rippenbild; die Leitklinker können dabei in einem Strang geformt werden.

Nach der Formgebung werden beide Produkte per Hand auf den Trocknerwagen gesetzt. Die Beschickung des Ofenwagens erfolgt ebenfalls manuell, bevor die Klinker zum Brennen den Manufak-turofen durchlaufen. Die Mitarbeiter in Buchwäldchen verfügen über das Know-how und umfangreiche Erfahrungen für die Ferti-gung solcher Sonderprodukte.

Nach Kundenwunsch werden die Leitklinker in den erforderli-chen Stückzahlen sowie dem jeweiligen Format produziert und mit den georderten Paletten an „normalen“ Pflasterklinkern ausge-liefert. Die Verarbeitung erfolgt adäquat zur übrigen Fläche in ungebundener oder gebundener Verlegung.

Die Unterstützung von Menschen mit eingeschränktem Sehver-mögen schreibt der Gesetzgeber vor. Die neuen Penter-Blindenleitklinker ermöglichen darüber hinaus ästhetisch ausge-wogene Flächen im öffentlichen Raum.

Beispiel für eine individuelle Pla-nung und Ausführung: Im größeren Teil der Pflasterfläche wurden fünf Sorten aus dem Penter-Programm verlegt. Die Planer entschieden sich dafür, die Noppen- und Rippenflä-che mit einer Läuferreihe zu rah-men. Für das Blindenleitsystem wählte man den roten Farbton des Pflasterklinkers Heide. So ergibt sich ein harmonisches Verlegebild. Foto: Wienerberger / Jens Krüger

Beispiel für eine individuelle Planung und Ausführung: Im größeren Teil der Pflasterfläche wurden fünf Sorten aus dem Penter-Programm verlegt. Die Planer entschieden sich dafür, die Noppen- und Rippenflä-che mit einer Läuferreihe zu rah-men. Für das Blindenleitsystem wählte man den roten Farbton des Pflasterklinkers Heide. So ergibt sich ein harmonisches Verlegebild. Foto: Wienerberger / Jens Krüger

Fünf plus eins: Auf der großen Pflasterfläche kam Belagmaterial in den Farben Penter Rot, Penter Blue, Rotblaubunt, Schwarzbraun und Titan zum Einsatz. Für die Blinden-leitklinker wurde das kräftige Rot des Pflasterklinkers Heide gewählt. Insgesamt entstand ein attraktives Verlege- und Farbbild. Die Pflas-terklinker (300 x 95 x 71 Millimeter) sind geschält und wurden hier hochkant verlegt. Foto: Wienerberger / Jens Krüger

Fünf plus eins: Auf der großen Pflasterfläche kam Belagmaterial in den Farben Penter Rot, Penter Blue, Rotblaubunt, Schwarzbraun und Titan zum Einsatz. Für die Blinden-leitklinker wurde das kräftige Rot des Pflasterklinkers Heide gewählt. Insgesamt entstand ein attraktives Verlege- und Farbbild. Die Pflas-terklinker (300 x 95 x 71 Millimeter) sind geschält und wurden hier hochkant verlegt. Foto: Wienerberger / Jens Krüger

Gut erkennbar: Die Blindenleitklin-ker mit Rippen erzeugen ein Leit-streifensystem. Noppen hingegen „bremsen“ Sehbehinderte auf ih-rem Weg und bilden so Aufmerk-samkeitsfelder. Beispielsweise, wenn die Richtung geändert werden soll oder Hindernisse anstehen. Foto: Wienerberger / Jens Krüger

Gut erkennbar: Die Blindenleitklin-ker mit Rippen erzeugen ein Leit-streifensystem. Noppen hingegen „bremsen“ Sehbehinderte auf ih-rem Weg und bilden so Aufmerk-samkeitsfelder. Beispielsweise, wenn die Richtung geändert werden soll oder Hindernisse anstehen. Foto: Wienerberger / Jens Krüger

Formgebung der Blindenleitklinker mit Noppen in der Manufaktur Buchwäldchen: Mit der Hand wird der feuchte Ton in der Gipsform verteilt und fest angedrückt. Foto: Wienerberger / Gerhard Zwickert

Formgebung der Blindenleitklinker mit Noppen in der Manufaktur Buchwäldchen: Mit der Hand wird der feuchte Ton in der Gipsform verteilt und fest angedrückt. Foto: Wienerberger / Gerhard Zwickert

Ganz anders die Produktion der Leitklinker mit Rippen: Ein Mund-stück ermöglicht mit der kleinen Manufakturpresse eine industrielle Formgebung. Bevor die Klinker in die Trocknung und durch den Brennofen gehen, werden sie maß-genau geschnitten. Foto: Wienerberger / Gerhard Zwickert

Ganz anders die Produktion der Leitklinker mit Rippen: Ein Mund-stück ermöglicht mit der kleinen Manufakturpresse eine industrielle Formgebung. Bevor die Klinker in die Trocknung und durch den Brennofen gehen, werden sie maß-genau geschnitten.
Foto: Wienerberger /Gerhard Zwickert

Wienerberger auf der BAU 2017: Halle A3, Stand 100/101

Weitere Informationen zum Unternehmen:
www.wienerberger.de

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